
Der Lesezirkel
Du weißt nicht, welches Buch gerade zu dir passt. Achtzehn vollständige Leseproben und ein Leser-Kompass, der zuerst fragt.
Zum BuchÜber 40 Bücher, sortiert nach Räumen deiner inneren Architektur. Alle erscheinen unter verschiedenen Pseudonymen. Hinter jedem Namen steckt Markus Dirksen.
Sieben kurze Fragen, eine ehrliche Empfehlung. Ganz unverbindlich.
Lieber in Ruhe stöbern, statt gefragt zu werden? Finde deinen Weg im Leser-Kompass →
Viele Leser greifen automatisch zum Sachbuch, wenn sie etwas an sich verändern wollen. Hier erfährst du, warum ich als Autor so oft den Roman wähle und warum er dich vielleicht weiter trägt, als du erwartest.
Ein Roman ist ein Spiegel. Du beobachtest scheinbar jemand anderen und erkennst nach und nach dich selbst.
Die Hauptfigur macht Erfahrungen stellvertretend für dich. Sie sucht, leidet, entscheidet, scheitert und verändert sich. Du gehst diesen Weg innerlich mit, ohne ihn selbst durchleben zu müssen. Und eine Entwicklung, für die du im echten Leben Monate oder Jahre bräuchtest, erlebst du in wenigen Abenden. Dadurch siehst du viel klarer, wie Ausgangslage, Erfahrung, Erkenntnis und Veränderung zusammenhängen.
Ein Ratgeber kann sagen: Sei präsent. Lass los. Hör auf zu suchen. Ein Roman lässt dich spüren, wie es sich anfühlt, nicht präsent zu sein, festzuhalten und zu suchen, und was geschieht, wenn sich daran etwas ändert. Aus Wissen wird Erfahrung. Und diese Erfahrung bekommt eine Szene, ein Gefühl und ein Bild, das bleibt, lange nachdem du das Buch zugeklappt hast.
Deshalb erklären meine Romane dir nicht, was du aus einer Szene lernen sollst. Vieles liegt zwischen den Zeilen. Wenn dich eine Figur wütend macht, weil sie nur funktioniert statt zu leben, darf genau diese Wut die Frage auslösen: Wo lebe ich selbst so? Niemand belehrt dich. Die Erkenntnis kommt aus dir. Mehr dazu →
Wenn dir jemand direkt sagt, was bei dir falsch läuft, entsteht schnell Widerstand. Bei einer Romanfigur kannst du dasselbe Muster erst mit Abstand betrachten. Irgendwann merkst du vielleicht: Das mache ich auch. Dieser Umweg über eine andere Person ist keine Schwäche der Form, er ist ihre eigentliche Stärke.
Ein guter Roman endet nicht auf der letzten Seite. Danach bemerkst du stärker, wann Menschen nur funktionieren, wann du selbst im Außen lebst, wo du festhältst, was du verschiebst und wie wahrhaftig du sprichst. Genau das will ich mit meinen spirituellen Romanen und Romanen zur Persönlichkeitsentwicklung erreichen: Du wirst unterhalten und erlebst gleichzeitig etwas, das deine Sicht auf dich und dein Leben verändern kann.
Wenn du also gerade zwischen Ratgeber und Roman schwankst, probiere es einmal andersherum. In den kostenlosen Leseproben kannst du vorab spüren, ob dich eine Geschichte trägt. Den ganzen Gedankengang findest du unter Warum ich Romane schreibe.
Für alle, die nach Sinn, Verbindung und spiritueller Tiefe suchen.
Für alle, die wachsen, sich neu entdecken und ihr Potenzial entfalten wollen.
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