21 Tage durch die Stille Gottes
Du hast gebetet, gedient, gewartet, und der Himmel bleibt still. Dieser Begleiter nimmt dich an die Hand und geht die Wartezeit mit dir. Tag für Tag, einen stillen Schritt nach dem anderen.
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Es ist drei Uhr nachts. Du betest, und es kommt nichts zurück. Du hast alles richtig gemacht, und trotzdem bleibt der Himmel still. Langsam beschleicht dich der Gedanke, du seist übersehen worden.
Thomas kannte diese Stille. Er brachte sein zerbrochenes Cello zum alten Meister Elias und musste es dort lassen, während jemand an etwas arbeitete, das er nicht sehen konnte. Genau dort, in dieser Wartezeit, setzt dieser Begleiter an.
Kein weiteres Buch zum Durchlesen. Drei Wochen, die dich begleiten.
Jeder Tag ein kurzer Impuls aus Elias’ Werkstatt, der dein Warten in einen Weg verwandelt, den du nicht allein gehst.
Eine Frage pro Tag mit Platz zum Schreiben. Nach drei Wochen siehst du schwarz auf weiß, dass sich im Stillen etwas bewegt hat.
Ein Vers und eine Zwei-Minuten-Stille für die Augenblicke, in denen die Enttäuschung dich runterzieht.
Die Geschichte des Cellos zieht sich als roter Faden hindurch. Was wie Schweigen aussieht, ist oft die geduldige Arbeit des Meisters.
Am Ende hörst du dieselbe Stille anders. Nicht als Abwesenheit, sondern als Gegenwart, die nie laut sein musste.
28 Seiten, liebevoll gesetzt. Druck es dir aus oder fülle es digital aus, ganz wie es dir nahekommt.
„Hektik, Lärm, Ungeduld“, sagte Elias. „Schlechtes Klima für Holz.“ Dann legte er das Cello zur Seite, damit es zur Ruhe kommt, bevor er überhaupt begann.
Vielleicht ist die Stille, die du gerade erlebst, kein Liegenlassen. Vielleicht ist es das Zur-Ruhe-Kommen, das vor jeder Heilung steht. Jeder der 21 Tage öffnet so einen kleinen Raum, in dem du dem Meister bei der Arbeit zusehen darfst, auch bei dir.
21 Tage durch die Stille Gottes
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